Frauen-Power!

von alexandreandhephaistion

women_power_760215Heute hatte ich in der Arbeit ein interessantes Erlebnis, das mich zum Nachdenken brachte. In meinem derzeitigen Job habe ich immer wechselnde Vorgesetzte, die mir eine Gruppe von Menschen vorsetzen, die ich dann eine Zeit lang bespaßen und wieder abliefern muss. Der heutige Vorgesetzte war ein bisschen ein Kotzbrocken, reagierte auf Nachfragen spöttisch und lastete uns Kollegen zum Schluss noch Extraarbeit auf, die eigentlich sein Bereich wäre. Meinen Kolleginnen fiel das aber gar nicht auf, sie schwärmten davon, wie gut er nicht aussehe und rissen sich um die Extraworkload. Da dachte ich mir schon so, gibt es auch so etwas wie Vaginasteuerung? Hätte ich was gesagt, wäre ich aber angebitcht worden. Wieder einmal dachte ich mir, selbst wenn ich hetero wäre, viele Frauen gehen mir oft auf die Nerven. Nicht aus Frauenhass, aber im Kollegenkreis meiner wechselnden Jobs mit hohem Frauenanteil habe ich immer wieder Frauen kennengelernt, die dieselben lästigen Eigenschaften zeigen. Sie aufzuzählen, würde ins Hatertum abdriften, aber wer mich versteht, weiß wohl, wovon ich spreche. Im Freundeskreis habe ich schon auch Frauen, aber hoffentlich schlauere. Jetzt soll mich aber niemand falsch verstehen, ich bin absolut für die Gleichberechtigung, aber heute kann man zum Teil doch schon von einer Abwertung des Männlichen bzw Männerdiskriminierung reden, zumindest im öffentlichen (Medien-)Leben. Frauen würden ja alle diese ach so tollen Eigenschaften zeigen, in der Praxis allerdings beobachte ich das nicht soo oft und erlebe Männer als Kollegen als unkomplizierter und verträglicher, die, die es nicht sind, fallen mir auf. Oder sie sind homosexuell, ich habe schon einige Kollegen erlebt, die einfach weibliche Eigenschaften nachahmen, besonders die klischeehaften Tussi-Eigenschaften. Das finde ich sehr merkwürdig und unnötig und es ist auch sehr bedauernswert, wenn unsere Gesellschaft immer noch Botschaften aussendet, dass Männer, die nicht heterosexuell sind, irgendwie „Frauen“ sind, die dann von den Betroffenen verinnerlicht werden. Man(n) muss sich leider immer noch auf die eigenen Füße stellen, denn ich habe oft den Eindruck, viele Betroffene verbreiten selbst solche Meinungen, weil sie es anscheinend nicht besser wissen. Sapere aude!

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