Alexander's Male Loves

German adventures of a young guy into dudes

Monat: November, 2013

Let’s get physical!

sh_Fitnessstudio_Mann_800x462Ja, ich gebs ja zu, psychisch bin ich gerne ein bisschen assi unterwegs. Und mein ständiges Unglück in Beziehungsdingen (der Eintrag über den Playboy war ja nur die Spitze des Eisbergs) lässt mich auch gerne mal an mir, meinem Schicksal, dem Wille der Götter etc zweifeln. Scherzheft nenne ich mich gerne mal den Psycho Nr 1 der Stadt, ein Kumpel sagte dann „Sei nicht immer so gemein zu dir!“, aber humorvolle Selbstironie hilft. Jedenfalls wird einem da immer empfohlen, Sport zu betreiben, zB im Fitnessstudio. An sich kann ich mein Studio nur loben. Besonders der Trainer war überhaupt nicht vor den Kopf gestoßen davon, dass ich ihm offen sagte, eigentlich nur ins Studio gegen meine negativen psychischen Zustände zu gehen. Im Gegenteil wirkte er recht verständnisvoll und interessiert. Das weibliche Thekenpersonal scheint mich richtiggehend anzuflirten zum Teil, was an dem üblichen Publikum im Studio liegen könnte. Die Männer dort führen sich nämlich zT auf wie die größten (Männer-)Callboys der Stadt. Sich davon nicht irritieren zu lassen, hilft aber auch meinem Selbstwert.

Im Gegenteil, es ist richtiggehend skurril manchmal. Zum Beispiel der eine Typ, der Gewichteheber, natürlich hat er eine saugute Figur, aber er stemmt seine Gewichte immer vor dem Spiegel und checkt sich dabei selbst ab, ich mag gar nicht so genau hinschauen, denn irgendwann wird er beim Heben so eine Mega-Latte haben, das fände ich gruselig ;o).

Ein beliebter Ort für die Selbstdarstellung (Eigenwerbung?) ist natürlich die Umkleidekabine. Zum Beispiel der eine Typ, fast schon ein Muskelberg, sieht natürlich nicht schlecht aus, aber auf dem Weg zur Dusche wirft er sich selbst im Spiegel diese unheimlich selbstverliebten Blicke zu, dass ich mich schon fragte, ob man eine eingetragene Lebenspartnerschaft auch nur mit *einem* Partner beantragen kann?! Oder der andere, natürlich, er hat eine Traumfigur, ich hätte a) nichts dagegen, sie selbst zu haben und b) sicher auch nichts dagegen, ihn zu knallen, aber wie er mit Absicht nackt zur Dusche paradiert mit einer Aura von „Yeah, Babys, der geilste Stripper der Stadt ist wieder da, BITTE seht mich doch alle an“, fand ich sowas von irritierend, ich hätte ihm am liebsten ein paar Geldscheine nachgeworfen, oder besser noch, in den Arsch gesteckt, damit die Kasse wieder klingelt ;o).

Natürlich, vielleicht bewundere ich insgeheim dieses männliche Selbstbewusstsein. Mein Selbstbewusstsein kommt ja gerne mal ins Wanken. Ich denke zu viel nach etc etc. Allerdings, sind solche „Shows“ nicht eigentlich nur eine Fassade, um den eigenen mangelnden Selbstwert aufzubauen oder zu kaschieren?

An dem Abend mit diesen Erlebnissen kam ich mir wieder besonders assi vor, auch, weil ich keine Designer-Boxershort trage, und weil ich Körperbehaarung habe (…)! Aber ein sympathischer Typ checkte mich im Spiegel ab, als ich mir die Haare fönte, bzw suchte meinen Blick, vielleicht bin ich doch nicht so assi, dachte ich mir dann.

Wobei ja romantische Kontaktaufnahme im Fitnessstudio wieder so eine Sache ist. Wieder passieren ja nur mir diese verunsichernden Dinge. Natürlich sollte das in dem Studio nicht unbedingt an die große Glocke gehängt werden, dass man(n) die Gesellschaft von anderen Männern bevorzugt, manche (Hetero-)Männer sind ja da die größten Pussys nach dem Motto „Was, gemeinsam duschen? Der tackert mich hilfloses Wesen ja durch, bis mir der Arsch brennt, obwohl ich eigentlich ja potthässlich bin, und wo ist dann meine Mami etc etc???“ Aber ein älterer Mann, sagen wir mal, 45 (?), fiel mir in der Umkleidekabine negativ auf. Also, nur mir, er benahm sich nicht daneben oder so, gar nicht. Im Studio an sich dachte ich mir gar nichts, aber als ich im Vorbeigehen nur kurz „Tschüss“ sagte, lächelte er mich auf diese tuntig-verführerische Weise an, die ich nur all zu gut kenne und bei der es mir den Magen umdreht.

Aber dennoch bin ich sau froh, den Vertrag abgeschlossen zu haben. Immerhin lernt man nebenbei dabei auch wohl ein bisschen, sich sozial zu behaupten oder abzugrenzen. Letztens war auch eine junge Frau da, offensichtlich magersüchtig, da dacht ich mir, na ja, ich bin nicht der einzig Kranke hier, und sie gab Vollgas an der Geräten und wirkte dabei so happy, wahrscheinlich, weil jetzt endlich die Pfunde purzeln, sarkastisch gesagt. Wobei ich mir da schon dachte, ob man so jemandem einen Vertrag geben sollte? Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Let’s get physical!

Premonitions of a young man, unscathed…

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„I have always struggled with having true and substantial friendships/relationships with others. I have never allowed myself to fully deny what it is that I feel in my spirit, which has forced me into what most may call, a ‚loner‘ state, which I have grown to be quite comfortable with. I have always felt different and that I didn’t ‚fit-in‘. However, I never had a desire to follow the ‚crowd‘. On the surface, I appear to be a very happy, secure individual, unfortunately, what most don’t realize is that one is forced to portray these images, well, at least considering what cards Life has dealt to me. Do not be confused here, I am a very secure man, but insecurity tends to creep in when dealing with other humans, especially in the realm of relationships and friendships. The Lord blessed me from day one, with things that I don’t even realize to this day. I have found the true importance of not placing too much stock in humans, but instead, placing all faith, trust, belief and knowing into ‚THE SOURCE‘.“

„I was introduced to the gay/club scene shortly after turning sixteen years of age. I walked in,the lightning was just bright enough to see nearby faces, really loud music and people stumbling around, completely inebriated. What I distinctly remember is the amount of effeminate guys that filled the dance floor. Being sixteen years of age, experiencing this type of environment for the first time, I was absolutely disgusted. Although I lay with men, I have never lost sight of the fact that I am a man. In my mind, there is nothing better than manhood, something that most of these „so-called“ men are incapable of conceptualizing. Masculinity rests deep within the heart and soul of a man’s man, who understands that ‚fitting-in‘ is not an option. Often times, guys such as myself are ridiculed and quoted as being ‚homophobic‘. It’s as if you sleep with men, you are expected by other gays, as well as society, to act like a sissy, dress up in women’s clothing, or bullshit along these lines. It has been my experience that ignorance, divisiveness, separatism etc run rampant in the gay community, which leads me to the question: ‚Is there really any sense of community?‘ What I find interesting is how gays demand so much respect, but they ‚carry-on‘ for the sole purpose of obtaining attention. I feel that which each gay generation, the guys are becoming more and more flamboyant and for that reason alone,there will be more and more MEN, who acknowledge their sexuality, only in their mind, but will NEVER be a part of any type of ‚gay scene‘. I COMPLETELY understand that. This is very unfortunate for men like myself, because I tend to only approach men that are similar to myself. How are ‚we‘ supposed to encounter one another if we don’t come out of our shell?

There is a part of me that cannot deny that feminity is a part of some individuals‘ chemical make-up, and it is not rehearsed. There is also a part of me that attributes the lack of masculinity to the fact that most gay guys have been told their entire lives that they are nothing more than a ‚faggot‘. Most of these guys mentioned that their father was never around, that they were raised by their mother, or,they were constantly ridiculed by the male figures in their family, which led to a deep-seated self-hatred.

Stand up and be proud of the person that you were created to be. It’s not about being gay, or straight, it’s about being not only a person, a GOOD PERSON, who does the RIGHT thing, as much as possible, each and every day! To all of you guys out there hiding behind the curtains, for fear of being lumped into the ‚gay‘ category, do be mindful of the fact that you are only doing yourself a great disservice. Never underestimate the power of denial. Do not give others power over YOU. Be the individual that YOU are. Being proud of yourself doesn’t mean marching in some silly gay-pride parade, it means exploring the ‚individual‘ that you are, on a level that is so much deeper and greater than who you maintain a sexual relationship with. Once you lear the value of being real with yourself, EVERYTHING else will follow suit.“

– Terron  J. Cook: Premonitions of a young man, unscathed (2009)