I Hate David Garrett!

von alexandreandhephaistion

davidgarrett2Das Leben in Deutschland ist ja heutzutage voller Gefahren und potentiell traumatischer Erlebnisse, da kann man sich schon fragen, ob wir heute wirklich in besseren Zeiten leben als in den 1930ern. Sarkasmus beiseite, aber über die Massen- bzw. Populärmedien und ihre Brainwash-Maschinerie hätte Herr Goebbels wirklich seine allergrößte Freude. Ich denke da nur immer an den Spiegel-Artikel „Schwule haben Frauengehirne“, aber das reißt ein ganz anderes Thema auf, nämlich die modernen Nachfolger von Dr Mengele, die ihre rassistischen Tendenzen nun gerne an der künstlichen Erschaffung einer neuen Rasse auslassen, des homosexuellen Mannes, mittels dubioser Pseudo-Wissenschaft und ideologisch fragwürdiger Vortäuschung angeblicher Forschungsergebnisse, nur um ihre (latente) Homophobie zu befriedigen.

Aber jetzt komme ich ja ganz vom Thema ab. Denn David Garrett ist ja nicht wirklich eine Gefahr, wobei, gezielte Verblödung ist ja auch nicht ohne. Punkt 1: Er wird als unheimlich attraktiv gehandelt. Entweder von irgendwelchen Pressefuzzis, die sein Gesicht aufgrund der Stellung beim Anal- bzw. Oralverkehr nicht gesehen haben oder von irgendwelchen Frauen, die eigentlich unterdrückt auf Frauen stehen, jetzt mal ganz böse spekuliert. Betrachtet man(n) sein Gesicht genauer, passen die Züge ja überhaupt nicht zueinander und das ganze wirkt eher entstellt. Aber mit künstlichen Haaren und auffälligem, „schwulem“ Make-Up (siehe Foto) ist man(n) anscheinend der King, früher fuhren diese Strategien ja eher Frauen. Meine Friseurin, mit der ich mich mal gerne unterhielt, jetzt aber wohl eher nicht mehr, säuselte, er habe halt Ausstrahlung. Ich finde, der wirkt eher ein bisschen simpel. Das merkt man ja auch an seiner „Kunst“, die ja nur aus Weichspüler-Pop-Violingefiedle zu bestehen scheint. Vielleicht hat er ja tatsächlich eine gute Technik, aber hätte er eine ernstzunehmende künstlerlische Ader, würde er die auch zu ernstzunehmender Klassik nutzen.

Das merkt man ja auch an seinem neuesten „Projekt“, einem Paganini-Film. Da bin ich sicherlich voreingenommen, ich liebe Filme mit Klaus Kinski (privat war er natürlich ein Psychopath), und dessen letztes Projekt war ja eine faszinierende Paganini-Biographie. David Garrett hingegen dreht einen Schmusidusi-Streifen, in dem Paganini fleißig herumvögelt in romantischen Kulissen und nebenbei ein bisschen aufgeigt.

Eigentlich ist das Phänomen nicht neu, man denke nur mit Schaudern an Liberace, die Ober-Schwuchtel vom Dienst mit auch noch extrem bösartigen Zügen privat (zum Glück habe ich mir diesen neuen Film nicht angesehen, aber dass Tunten bösartig sind, ist für mich nichts Neues), der halt recht schnell die Tasten anschlagen konnten, sodass irgendwelche Frauen busweise zu ihm pilgerten. Wenn ich auf Frauen stehen würde, wüsste ich jetzt, was zu tun wäre, damit ich nicht mehr so einsam bin, aber dem ist ja nicht so.

Eine kluge Ladenbesitzerin sagte mal zu mir, egal wie man sei, Hauptsache man sei sich selbst und irgendwie originell, irgendwem gefalle das immer. Da ist sicher was Wahres dran. So klug ist sie dann aber auch wieder nicht, sie erklärte mir mal so nebenbei, Homosexualität komme von abweichenden Hormonen im Mutterleib oder Missbrauch. Es wäre doch mal faszinierend, das über Heterosexualität zu behaupten, oder? (Oder über Katholizismus, Protestantismus, Bierliebhaberei etc.) Wieder einmal dachte ich mir, wie gefährlich dieser Outing-Wahn heutzutage sein kann, ich hätte keine Lust gehabt, mich persönlicher über dieses Thema mit dieser Frau zu unterhalten. Aber Frauen haben da sowieso oft die eigenartigsten Meinungen, meine Friseurin zB besucht gerne mal irgendwelche Schwuletten in München, die den ganzen Tag im Bad verbringen und in Szenelokalen im 30-Minuten-Takt im Darkroom verschwinden, da wundert es mich natürlich nicht, das die gute Frau ein bisschen voreingenommen ist, aber das scheint ihr auch irgendwie zu taugen. Wieder mal eine Frau, bei der ich mir denke, ne, mit der unterhalte ich mich nicht mehr, sie wollte mir auch irgendeine „Heilerin“ schmackhaft machen, aber ich denke mir generell immer öfter, man kann sich ja mit gar niemandem heutzutage mehr unterhalten, natürlich, ich bin chronisch depressiv und gerne mal ein bisschen arg negativ/todessehnsüchtig unterwegs, aber die anderen Leute machen das oft auch nicht besser. Die wirklich clevere Frau letztens bei der Telefonseelsorge sprach von selbsterfüllenden Prophezeiungen, da ist sicher was Wahres dran.

Aber jetzt komme ich von David Garrett zu Todessehnsüchten, aber ganz ehrlich, ich sehe da eine gewisse Verbindung ;o)…

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