Queer Reactions

von alexandreandhephaistion

funny-humor

Mein Blog-Eintrag führte auf Queer.de natürlich bei den üblichen Verdächtigen zu lautstarken verbalen Blähungen:

 

 

 

 

 

 

 

Von Robby
Aus Regensburg (Bayern)
Mitglied seit 07.07.2013
Antwort zu Kommentar #17 von Ferrante


Ein homophober Hetero hutschelt den anderen – wie „süß“…
Grins…

Von TheDad
Aus Hannover (Niedersachsen)
Mitglied seit 30.10.2012
Antwort zu Kommentar #17 von Ferrante


Nette Seite..

„“German adventures of a young guy into dudes““..

Allein „German adventures“ wäre interpretationsbedürftig, und bei „young guy into dudes“ klappt mir schon die Kinnlade, wird hier doch schon im Ansatz die kindliche Individualität negiert..

Aber kommen wir zum Thema :

Problematisch das der Kommentator (Du?) seinen eigenen Rat nicht befolgt, und sich selbst und sein Elaborat einer eingehenden Prüfung unterwirft, sondern im Gegensatz dazu völlig ungeprüft und unbewiesen konstatiert, bei „MIRO“ handele es sich um ein Mobbing-Opfer, weil seine Auffassung der Rückwirkungen von CSD´s auf ihn selbst in Frage gestellt würden..

Beides ist falsch..
Er ist weder eine Art Mobbing-Opfer weil der CSD eine Rückwirkung in der von ihm beschriebenen Art und Weise entfaltet, noch eines, weil seine Behauptung es sei so, hier berechtigte Kritik erntet..

Ganz im Gegenteil, denn seine nicht nur implizierte, sondern in anderen Komentaren auch ausformulierte Forderung an die Community, deren Verhalten auf den CSD´s zugunsten seiner persönlichen Einstellung zu ändern, entbindet ihn von der Funktion in diesem Falle ein Opfer von Mobbing zu sein, weil er als Akteur in Erscheinung tritt, und er sich damit in die Position des Auslöser begeben hat..

Natürlich ist es theoretisch denkbar das MIRO im realem Leben ein Mobbing-Opfer sein kann, und das seine ihn mobbende Umgebung ihr Verhalten vielleicht sogar mit der vorliegenden Existenz von CSD´s begründet hat, aber sehr wahrscheinich ist das nicht..

Wahrscheinlicher ist, das diese Umgebung ein persönliches Problem mit ihm hat, er sich vor den falschen Leuten im falchem Moment outete, vielleicht nur um zu beweisen das nicht alle Schwulen tuntig sind, oder Pumps tragen..

Die Erkenntnis aber das seine persönliche Umgebung ein Problem mit ihm oder mit Schwulen allgemein hat, auf die Community und deren Ausgestaltung der CSD´s zu übertragen, ist definitiv ein Übertragungritual, dessen sich viele bedienen, um ihre eigene Aussenwirkung nicht reflektieren zu müssen..
Mithin ein Symptom für eine vorliegende Dysmorphophobie, eine Unzufriedenheit mit sich selbst, oder der Situation in der Mann lebt..

Wie weiland Rosa von Praunheim schon sagte, und seinen Film benannte :
Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt..

An dieser (Miro´s) Situation ist aber nicht die Community, und sind nicht die CSD´s schuld, sondern seine persönliche und ganz offensichtlich heteronormativ geprägte Umgebung..

Daraus nun die Forderung an die Community aufzustellen, sie müße sich verändern, damit es ihm besser erginge, ist weder zielführend, noch richtig in sich, weil sie seine persönliche Situation nicht veränderte, und am Ende nur dazu führen würde, die Community einer ihrer stärksten Waffen zu berauben, dem Auffallen in der Öffentlichkeit, was den Gegnern vom Bildungsplan in BW z.B. einen Teilerfolg sichern würde :
Mann will die Unsichtbarkeit der LGBT´s sichern, denn was Mann nicht sieht, mit dem muß Mann sich auch nicht weiter befassen..

 

Die üblich grotesken Beschimpfungen des dafür allerdings berüchtigten Users „Robby“ sprechen natürlich Bände über seine eigenen (homophoben?) Vorurteile und intoleranten Anschauungen. Wirklich zum Schreien komisch ist dann aber TheDad.

Weder kann dieser Mann (?) anscheinend Englisch noch ordentlich Deutsch. Beim PISA-Test in Leseverstehen wäre er wohl säbelrassend durchgefallen, hat er doch anscheinend weder verstanden, in welchem Zusammenhang ich Mobbing erwähnte, noch scheint er den Wikipedia-Artikel bzw den Fachbegriff, den er vorher so altklug heranzitierte, verstanden oder überhaupt gelesen zu haben.

Diese Art von schräger Hausfrauen-Psychologie ist allerdings unter psychisch arg belasteten Menschen leider virulent, die dann gerne selbst an sich und an anderen Hobby-Doktor spielen. Die Schwulen(aktivisten)szene ist allerdings leider voll von derartig psychisch aufgestellten Individuen, die dann noch meinen, zu „Kämpfen“ würde ihr eigenes Wohlbefinden steigern – leider leiden dann aber viele andere Menschen darunter.

TheDad scheint auch das homophobe Vorurteil verinnerlicht zu haben, gleichgeschlechtliche Liebe wäre nur dann sichtbar, wenn schrille Schwuchteln nackt oder in Frauenkleidern wirr über die Straße tänzeln usw. Tief im Inneren scheint er sich aber dieses Fehlverhaltens bzw. dessen Kritikwürdigkeit bewusst zu sein, sonst müsste er Kritik daran nicht so extrem und auffällig aggressiv abwehren.

Wobei Menschen wie er und Robby ja aggressiv intolerant gegen alles sind, was sie nicht verstehen bzw. was nicht in ihr verengtes Weltbild passt. Insgesamt ist ja die Szene voller Intoleranz und (zickiger) Aggression, was vereinzelt in klugen Kommentaren auf queer.de auch bemängelt wird. Wer salopp gesagt mit den Nerven am Ende ist, hat allerdings auch eine niedrige Toleranz-/Frustrationsschwelle. Die ausfällige Aktivisten-Gedankenpolizei, die zB in den USA den Firefox-Chef zum Rücktritt zwang, obwohl er sehr integer privates und berufliches trennte und ja auch meines Wissens nach nicht an wirklich extremistische Organisationen wie NARTH spendete, ist ein weiterer trauriger Beweis dafür.

Ich bin ja selbst gegen die sogenannte Homo-Ehe, aber damit nicht gegen dieselben Rechte, wie hysterische Zicken gerne Kritikern dieser Institution pauschal unterstellen. Damit habe ich mich aber in einem anderen Blog-Eintrag schon  ausführlicher befasst, und auch in Jack Donovans sehr empehlenswerten Buch „Androphilia“ ist ein gutes Kapitel dazu enthalten. Vor dem Aktivisten an sich, wie er sich heute darstellt, warne ich allerdings eindringlich.

Tja, Hauptsache, „wir“ werden gehätschelt und toleriert, egal, wie sehr wir uns daneben benehmen, und die anderen sollen bitte alle so denken wie wir, scheint das Motto solcher Aktivisten und Fundi-Schwuletten, salopp gesagt, wie in den oben zitierten Kommentaren zu sein. Die ticken ja auch gleich aus, wenn man aus guten, vernünftigen Gründen Jugendlichen von einem „Coming Out“ an der Schule abrät.

Vielleicht, weil sie sich eingestehen müssten, dass sie selbst in ihrer Schulzeit unvernünftig gehandelt haben? Oder weil sie aus ihrer eigenen Unsicherheit das sofort pauschal als Abwertung von Homosexualität verstehen? Versteh noch einer diese merkwürdige Kreatur namens Mensch…

„Wasser predigen und Wein saufen!“funny_protester_signs

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