Alexander's Male Loves

German adventures of a young guy into dudes

Kategorie: Uncategorized

Solche Helden braucht das Land…! (Teil 3)

Clemens Schick
Clemens Schick

Seinen Aussagen, wie sie auf queer.de kurz zusammengefasst werden, ist nichts hinzuzufügen. Natürlich führt das unter den Fundi-Homos auf dem Portal in den Kommentaren wieder zu den üblichen verbalen Blähungen, allerdings findet man auch einige sehr gute, intelligente Meinungsäußerungen im ähnlichen Tenor wie Herr Schick.

Tja, da sieht jemand nicht nur (ge)schick(t) aus, sondern denkt auch so! (Nein, und ich verkneife mir jetzt „Ein Fick ist Schick“-Witze…) So sehen echte Wegbereiter für Respekt und Toleranz aus, im Gegensatz zu irgendwelchen neurotischen Würsten, die leider nicht einmal zwei Enden zu haben scheinen, sondern endlos von Werbeplakaten uä. heruntergrinsen… „Like a Phoenix“? – Nö, like a Freak.

Advertisements

Solche Helden braucht das Land Teil 2…

28000268,28352523,highRes,maxh,480,maxw,480,71-72227378http://www.mopo.de/events/streitgespraech–csd–parade–muss-es-immer-so-schrill-sein-,21679770,28000172.html

Ein gut gemachter Artikel zu dem Thema – inklusive der Unterschriften zu den CSD-Schnappschüssen – und noch dazu ein intelligenter, untuckiger, gutaussehender junger homosexueller Mann, der endlich öffentlich sagt, was Sache ist und was sich wahrscheinlich die stumme Mehrheit der homo-/bisexuellen Männer denkt?

Benjamin, ich will dir ;o)!

Ne, im Ernst, wir brauchen mehr solche Helden in den Medien!

(Ich war ja ehrlich gesagt enttäuscht, dass Thomas Hitzlsperger jetzt auch mal auf einem CSD auftauchte. Deren Zielgruppe zeigte ja wieder einmal ihr wahres Gesicht, als sie in Berlin die teilnehmenden – ! – Stände von Parteien übelst attackierten, nur weil ihnen diese nicht ’schwul‘ = schrill und tuntig und links genug waren – http://www.queer.de/detail.php?article_id=21769.)

Solche Helden braucht das Land…!

… und nicht irgendwelche lächerlichen Conchita Wursts, die ihre (Geschlechts-)Verwirrung laut herauskreischen. (Ich halte ja eigentlich sie und ihren Partner für heterosexuell. Zumindest sehen sie auf den Fotos wie ein verdammt heterosexuelles Paar aus – unheimlich, nicht, dass sie dann für Toleranz für homosexuelle Menschen wirbt, aber eigentlich alte homophobe Klischees per exzellence bedient?)

Bei den Videos gibt es auch interessante Kommentare (neben so einigem Schwachsinn wie es gäbe doch „Zeichen“ für die sexuelle Orientierung etc.). Ein Mädchen schreibt, wie toll diese beiden Typen nicht seien, auch als Vorbilder, weil sie einfach regular guys wären – natürlich gibt es gleich eine zickige Antwort, aber dann würden sich die tuntigen Typen doch schlecht fühlen.

Meiner Meinung fühlen sich die immer schlecht, weil es ihnen einfach psychisch schlecht geht. Deshalb reden sie auch gerne so viel Unfug über Homosexualität daher und glauben, sie seien ein „Modell“ oder so. Kein Wunder, dass queer.de diesen Youtube-Kanal noch nicht entdeckt, denn wo sind denn da die Drag Queens?! ;o)

Na ja, soviel über Gott und die Welt für heute ;o)…

Nach dem Schlaganfall reif für den Psychologen? Nein, er ist ja jetzt schwul…

imagehttp://www.sueddeutsche.de/leben/homosexuell-nach-schlaganfall-ploetzlich-schwul-1.1982995

Ein junger, bodenstäniger Waliser wird nach einem Schlaganfall zur tuntigen, Botox spritzenden Abziehbild-Schwuchtel per excellenze – und Die Süddeutsche berichtet (siehe Link oben und Bild links).

Es ist ein Armutszeugnis für die ach so vielgepriesene Toleranz und Offenheit, wenn hier geschrieben wird, er sei nun halt homosexuell geworden, und damit hats sich. Ja, genau, und wenn sich eine Frau die Haare blond färbt, wird sie dumm. Oder wenn jemand zum jüdischen Glauben konvertiert, wird er geizig.

In Wirklichkeit halte ich die Vorliebe für das eigene Geschlecht nur für eine Randerscheinung des Wandels des jungen Mannes, der ja jetzt alle männlichen Selbsthasser/Männlichkeitshasser-Ticks, wie sie beispielsweise Missbrauchsopfer oder Traumatisierte zeigen, breit auslebt, die in unserer ‚modernen‘ Berichterstattung gerne mal homosexuellen Männer pauschal zugeschrieben werden. Der junge Mann arbeitet nun als Friseur, trägt schrill-feminine Kleidung, die perfekt sitzen und sein muss wie auch das weitere schräge, asexuell-feminine Styling, inklusive dem Botox, natürlich, das nun sein Gesicht entstellt, neben anderen ‚Beauty-Produkten‘, nehme ich an. Die Mutter des jungen Mann kann ihn jetzt nicht mehr leiden. Wäre er einfach derselbe, nur halt jetzt mit einem Freund, wäre dem wohl nicht so.

Eigentlich kann ich mir vorstellen, dass hier irgendetwas Verschüttetes aus seiner Vergangenheit nun wach wurde, das mit dem Wunsch nach einem anderen Mann an seiner Seite wohl kaum etwas zu tun hat. Eher scheint hier ja ein Wechsel von hetersexuell und männlich auf heterosexuell und weiblich stattgefunden zu haben. Auch die anderen Fälle, die die Reportage kurz streift, lesen sich nach unterdrückten oder verschütteten Wünschen und Talenten, die nun befreit wurden – allerdings zur persönlichen Bereicherung und Entfaltung, nicht wie hier zum Ausleben von seelischem Schmerz, vielleicht wirklich durch unterdrückte eigengeschlechtliche Präferenz, verbunden mit Selbstablehnung durch verinnertlichte Negativbilder? Oder geht es einfach generell um die Ablehnung von (seinem Bild von) Männlichkeit, die der junge heterosexuelle Mann nun praktiziert, indem er zur schwulen Klon-Tunte mutiert?

Ein Artikel, der Mr. Rahman als Experten heranzitiert, ist weiterhin ebenso glaubhaft wie ein Text, der Erich von Däniken als Wissenschaftler anführt. Der erwähnte ‚Forscher‘ zählt zu jener Riege von ansonsten nicht bemerkenswerten Möchtegern-Wissenschaftlern, die aus Geltungsdrang auf ein modisches Thema aufspringen und in Dr.-Mengelscher-Manier ihre eigenen homophoben Klischees oder die ihrer Umgebung breittreten, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Das übliche Geschwätz von femininen Gehirnen, Hormonspiegeln etc. fällt bei genauerer Betrachtung wie ein Kartenhaus zusammen und beruft sich meistens auf Fremdstudien, die aus Desinteresse von den Forschern nicht kritisch überprüft oder mit anderen Wissenschaften hinterfragt werden. Hauptsache, wir können homosexuelle Männer als eine eigene, feminine ‚Rasse‘ stigmatisieren und pathologisieren. Früher machte man das beispielsweise mit den Juden.  Und auch mit homosexuellen Menschen.

Nur, heute vergast man diese Minderheiten nicht mehr, man propagiert halt einfach, sie seien im Grunde genommen abnormal und defekt. Aber wir sind tolerant, also ist das OK. Und Conchita Wurst kreischt glücklich ihren Senf dazu.

Und Goebbels lächelt glücklich über unseren heutigen Propaganda-Apparat.  Der funktioniert nämlich gerne mal besser, als er sich das wohl jemals zu erträumen gewagt hätte.

 

Heute sind wir aber wieder schlau…!

psychological-projection-liberal-hatemongers-politics-1344032910Vor kurzem erreichte mich über meinen Blog folgende Nachricht als Reaktion auf meine letzten Beiträge:

Sicherlich ist ‚TheDad’s Reaktion auf Miro’s und Deinen .. äh! Einwurf … etwas ausführlich geraten und beinhaltet einige unzulässige Unterstellungen. Aber trotzdem erkenne ich in seiner Gedankenführung mehr Stringenz und Zielgerichtetheit als in eigentlich sämtlichen Elaboraten, die ich mir in den letzten 20 Minuten auf Deiner Homepage zu Gemüte führen durfte. Glaub mir BITTE, ich will Dich nicht beleidigen, sondern Dir nur aufrichtig meinen Eindruck als vielleicht informatives Feedback vermitteln: Die Person, die Deine Texte zu erkennen geben, scheint mir ein wenig selbstbewußter und mit seinem Leben unzufriedener Schwuler zu sein, der offensichtlich stark unter fehlender Anerkennung und homophoben Anwandlungen leidet, und deswegen mit neunmalkluger Küchenpsychologie und boshaften, zum Teil früh- bzw. unreifen Kommentaren und Seitenhieben um sich wirft. Wäre das Ganze noch mit etwas Witz oder Selbstironie verbunden… tja, ist aber auch leider Fehlanzeige. Tut mir leid, ich wäre eigentlich lieber ein bißchen netter… aber ich bin lieber aufrichtig – ist auch für Dich aussagekräftiger.

Tja, ich weiß, jetzt bin ich wieder so böse, aber TheDads bester Kumpel scheint unter denselben Problemen wie er zu leiden: mangelndes Leseverstehen, Neigung zu Küchenpsychologie, bei der er vielleicht seine eigenen Probleme den anderen vorwirft, keine Selbstironie (Hm…) und nerviges „Ich bin ein ganz Lieber“-Getue, das die darunterliegende Aggression kaschiert.

Naja, diese Wichtigtuerei hat mich kurz geärgert, allerdings ist die Schwulenszene ja gerne mal Betätigungsfeld für links-abgehobene Schmatzer, wie man auf Bayrisch so schön sagt. Bei TheDads krauser Argumentation, wer CSDs als negativ empfände, sei ein homophober ‚Akteur‘, hatte ich ja bereits den Eindruck, hier habe jemand zu viel hippen Sozialpädagogik-für-Hausfrauen-Workshops teilgenommen ;o)…

Hagen Rether, der klimpernde Demagoge

Gestern durfte ich Hagen Rether live zum ersten Mal erleben. Um in seinem Sprachniveau zu bleiben, der Lutscher ist doch breit, oder?

Faszinierend ist, wie ein Kabarettist als linksextremer, PC-moralinsaurer Hassprediger auftreten kann und in ohnmächtiger Wut seinen Kult der Schuld (der anderen) mit pauschalen, einseitigen (Grünen-)Stammtischargumenten ungestraft an einem Publikum auslassen darf, inklusive Dauer-Werbeeinschaltungen für bestimmte Fernsehsender und fleischlose Ernährung.

Von Männern platt propagierter Feminismus (Frau sein = unschuldiges Opfer sein, Mann sein = böser Täter sein) ist mir ebenso zuwider wie ein Rundumschlag gegen alle Religionen mit den Argumenten uninformierter Teenager. Nur das Judentum blieb ungeschoren, wir sind ja politisch korrekt!

Wer außerdem ernsthaft Menschen über ihre sexuelle Orientierung zu definieren scheint und dann noch „die Schwulen“ alle in einen Topf wirft und als Dauer-Opfer der Nation inszeniert, weil „sie“ sich von Angela Merkel bessere Antworten als der Rest der Nation erwarten dürfen bei Pressekonferenzen beispielsweise, ist eigentlich als homophob zu bezeichnen.

Ist außerdem ein Kabarettist ernst zu nehmen, dem es nicht einmal möglich ist, sich in seinem eigenen Programm an ein widerspruchsfreies Konzept zu halten? Beschwerte sich Herr Rether am Beginn der Veranstaltung sicher zu recht über larmoyantes Wutbürgertum, enpuppte er sich selbst im Anschluss an einen larmoyanten, eitlen Marktschreier auf dem Platz der selbstverliebten Moralapostel. Auch sein Deutsch klingt gerne mal merkwürdig, in seinem ständig betriebenen Kult der Schuld (der anderen) können aber alle anderen kein ordentliches Deutsch, und sie wagen auch noch, sich darin über andere, zB Immigranten, zu beschweren.

Der Abend bot einen unschönen, deprimierenden Einblick in den Gemütszustand eines ohnmächtig wütenden, depressiven Menschenhassers, der in der für diese Erkrankung typischen Manier überall paranoid Verrat, Dummheit, den baldigen Weltuntergang und Boshaftigkeit wittert.

Leider muss ich schlussendlich ihm dasselbe attestieren, verriet er doch auch das Kulturgut des Kabaretts. Wir haben schon genug Thilo Sarrazins und neuerdings seinen türkischen Mitbruder und jetzt einen wütenden Essener in Deutschland.

Linksextremismus ist nur die andere Seite der Medaille. Herr Rether fordert: „Lasst endlich die Frauen und die Schwulen in Ruhe!“, eigentlich sollten aber die extremistischen, missioniarischen Parolendrescher uns und vielleicht sogar insbesondere Frauen und homosexuelle Männer endlich in Ruhe lassen und nicht zu austauschbaren Vehikeln für ihre Ideologien funktionalisieren.

Im Publikum tuschelte man häufig, „Ist der schwul?“. In der jugendlichen Bedeutung des Wortes sicher!

„Das ist doch gruselig!“HReth2
 

 

Queer Reactions

funny-humor

Mein Blog-Eintrag führte auf Queer.de natürlich bei den üblichen Verdächtigen zu lautstarken verbalen Blähungen:

 

 

 

 

 

 

 

Von Robby
Aus Regensburg (Bayern)
Mitglied seit 07.07.2013
Antwort zu Kommentar #17 von Ferrante


Ein homophober Hetero hutschelt den anderen – wie „süß“…
Grins…

Von TheDad
Aus Hannover (Niedersachsen)
Mitglied seit 30.10.2012
Antwort zu Kommentar #17 von Ferrante


Nette Seite..

„“German adventures of a young guy into dudes““..

Allein „German adventures“ wäre interpretationsbedürftig, und bei „young guy into dudes“ klappt mir schon die Kinnlade, wird hier doch schon im Ansatz die kindliche Individualität negiert..

Aber kommen wir zum Thema :

Problematisch das der Kommentator (Du?) seinen eigenen Rat nicht befolgt, und sich selbst und sein Elaborat einer eingehenden Prüfung unterwirft, sondern im Gegensatz dazu völlig ungeprüft und unbewiesen konstatiert, bei „MIRO“ handele es sich um ein Mobbing-Opfer, weil seine Auffassung der Rückwirkungen von CSD´s auf ihn selbst in Frage gestellt würden..

Beides ist falsch..
Er ist weder eine Art Mobbing-Opfer weil der CSD eine Rückwirkung in der von ihm beschriebenen Art und Weise entfaltet, noch eines, weil seine Behauptung es sei so, hier berechtigte Kritik erntet..

Ganz im Gegenteil, denn seine nicht nur implizierte, sondern in anderen Komentaren auch ausformulierte Forderung an die Community, deren Verhalten auf den CSD´s zugunsten seiner persönlichen Einstellung zu ändern, entbindet ihn von der Funktion in diesem Falle ein Opfer von Mobbing zu sein, weil er als Akteur in Erscheinung tritt, und er sich damit in die Position des Auslöser begeben hat..

Natürlich ist es theoretisch denkbar das MIRO im realem Leben ein Mobbing-Opfer sein kann, und das seine ihn mobbende Umgebung ihr Verhalten vielleicht sogar mit der vorliegenden Existenz von CSD´s begründet hat, aber sehr wahrscheinich ist das nicht..

Wahrscheinlicher ist, das diese Umgebung ein persönliches Problem mit ihm hat, er sich vor den falschen Leuten im falchem Moment outete, vielleicht nur um zu beweisen das nicht alle Schwulen tuntig sind, oder Pumps tragen..

Die Erkenntnis aber das seine persönliche Umgebung ein Problem mit ihm oder mit Schwulen allgemein hat, auf die Community und deren Ausgestaltung der CSD´s zu übertragen, ist definitiv ein Übertragungritual, dessen sich viele bedienen, um ihre eigene Aussenwirkung nicht reflektieren zu müssen..
Mithin ein Symptom für eine vorliegende Dysmorphophobie, eine Unzufriedenheit mit sich selbst, oder der Situation in der Mann lebt..

Wie weiland Rosa von Praunheim schon sagte, und seinen Film benannte :
Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt..

An dieser (Miro´s) Situation ist aber nicht die Community, und sind nicht die CSD´s schuld, sondern seine persönliche und ganz offensichtlich heteronormativ geprägte Umgebung..

Daraus nun die Forderung an die Community aufzustellen, sie müße sich verändern, damit es ihm besser erginge, ist weder zielführend, noch richtig in sich, weil sie seine persönliche Situation nicht veränderte, und am Ende nur dazu führen würde, die Community einer ihrer stärksten Waffen zu berauben, dem Auffallen in der Öffentlichkeit, was den Gegnern vom Bildungsplan in BW z.B. einen Teilerfolg sichern würde :
Mann will die Unsichtbarkeit der LGBT´s sichern, denn was Mann nicht sieht, mit dem muß Mann sich auch nicht weiter befassen..

 

Die üblich grotesken Beschimpfungen des dafür allerdings berüchtigten Users „Robby“ sprechen natürlich Bände über seine eigenen (homophoben?) Vorurteile und intoleranten Anschauungen. Wirklich zum Schreien komisch ist dann aber TheDad.

Weder kann dieser Mann (?) anscheinend Englisch noch ordentlich Deutsch. Beim PISA-Test in Leseverstehen wäre er wohl säbelrassend durchgefallen, hat er doch anscheinend weder verstanden, in welchem Zusammenhang ich Mobbing erwähnte, noch scheint er den Wikipedia-Artikel bzw den Fachbegriff, den er vorher so altklug heranzitierte, verstanden oder überhaupt gelesen zu haben.

Diese Art von schräger Hausfrauen-Psychologie ist allerdings unter psychisch arg belasteten Menschen leider virulent, die dann gerne selbst an sich und an anderen Hobby-Doktor spielen. Die Schwulen(aktivisten)szene ist allerdings leider voll von derartig psychisch aufgestellten Individuen, die dann noch meinen, zu „Kämpfen“ würde ihr eigenes Wohlbefinden steigern – leider leiden dann aber viele andere Menschen darunter.

TheDad scheint auch das homophobe Vorurteil verinnerlicht zu haben, gleichgeschlechtliche Liebe wäre nur dann sichtbar, wenn schrille Schwuchteln nackt oder in Frauenkleidern wirr über die Straße tänzeln usw. Tief im Inneren scheint er sich aber dieses Fehlverhaltens bzw. dessen Kritikwürdigkeit bewusst zu sein, sonst müsste er Kritik daran nicht so extrem und auffällig aggressiv abwehren.

Wobei Menschen wie er und Robby ja aggressiv intolerant gegen alles sind, was sie nicht verstehen bzw. was nicht in ihr verengtes Weltbild passt. Insgesamt ist ja die Szene voller Intoleranz und (zickiger) Aggression, was vereinzelt in klugen Kommentaren auf queer.de auch bemängelt wird. Wer salopp gesagt mit den Nerven am Ende ist, hat allerdings auch eine niedrige Toleranz-/Frustrationsschwelle. Die ausfällige Aktivisten-Gedankenpolizei, die zB in den USA den Firefox-Chef zum Rücktritt zwang, obwohl er sehr integer privates und berufliches trennte und ja auch meines Wissens nach nicht an wirklich extremistische Organisationen wie NARTH spendete, ist ein weiterer trauriger Beweis dafür.

Ich bin ja selbst gegen die sogenannte Homo-Ehe, aber damit nicht gegen dieselben Rechte, wie hysterische Zicken gerne Kritikern dieser Institution pauschal unterstellen. Damit habe ich mich aber in einem anderen Blog-Eintrag schon  ausführlicher befasst, und auch in Jack Donovans sehr empehlenswerten Buch „Androphilia“ ist ein gutes Kapitel dazu enthalten. Vor dem Aktivisten an sich, wie er sich heute darstellt, warne ich allerdings eindringlich.

Tja, Hauptsache, „wir“ werden gehätschelt und toleriert, egal, wie sehr wir uns daneben benehmen, und die anderen sollen bitte alle so denken wie wir, scheint das Motto solcher Aktivisten und Fundi-Schwuletten, salopp gesagt, wie in den oben zitierten Kommentaren zu sein. Die ticken ja auch gleich aus, wenn man aus guten, vernünftigen Gründen Jugendlichen von einem „Coming Out“ an der Schule abrät.

Vielleicht, weil sie sich eingestehen müssten, dass sie selbst in ihrer Schulzeit unvernünftig gehandelt haben? Oder weil sie aus ihrer eigenen Unsicherheit das sofort pauschal als Abwertung von Homosexualität verstehen? Versteh noch einer diese merkwürdige Kreatur namens Mensch…

„Wasser predigen und Wein saufen!“funny_protester_signs

Even more queer(.de)!

bitching_1Vor kurzem las ich auf queer.de diesen sehr klugen und prägnanten (Kurz-)Kommentar:

Von Miro


„Den Homosexuellen ein Stück ihrer Würde zurückgeben“

Wie viel von der Würde der Homosexuellen wird wohl durch das Grüppchen der CSD-ler mit jeder Parade zerstört?

Wie wahr, wie wahr. Natürlich wurde Miro gnadenlos niedergehatet:

Von Defragmentierung
Aus Berlin
Mitglied seit 19.01.2014
Antwort zu Kommentar #11 von Miro


„Wie viel von der Würde der Homosexuellen wird wohl durch das Grüppchen der CSD-ler mit jeder Parade zerstört?“

Aber, aber Schatz, dies betrifft Dich überhaupt nicht. Du musstest doch Deine Würde ablegen, um so schmal genug, tief ins Gedärm der Täter einzutauchen zu können.

Wie viele Gehirnzellen der Leser werden wohl durch Deine Beiträge zerstört? Wie viel Energie für die Fremdschämattacken verbraucht?

Von Robby
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #11 von Miro


Das kann doch DIR egal sein! DU gehst bestimmt nicht zu einem CSD! Jemand wie DU sitzt doch nur zuhause und bibbert, ob ihn nicht doch irgendjemand, der ihn kennt für SCHWUL halten könnte…!
Du bist DERMASSEN intolerant, dass es wirklich zum Kotzen ist!
Solche Typen wie DU sind genau DIEJENIGEN, die die ganzen „Klischees“ über Schwuler fördern und den Homo-Hassern noch in die Hände spielen!
Und MEINE Würde als schwuler Mann lasse ich mir von so einem intoleranten Idioten wie DIR bestimmt nicht zerstören!
Ich gehe mit STOLZ UND WÜRDE durchs Leben und ich bin verdammt stolz darauf, dass ich schwul bin! Es ist schließlich etwas verdammt Schönes, einen Mann zu lieben! GAY AND PROUD!

Das scheinst DU immer noch nicht begriffen zu haben! Sonst könntest Du nicht einen derartigen geistigen Dünnpfiff allen Ernstes anderen Usern zumuten!

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #11 von Miro


Wie viel der Würde der Teilnehmer an CSD´s, die auch für Deine Rechte kämpfen und demonstrieren, wird wohl durch solche Kommentare zerstört ?

Wie groß muß Deine Arroganz sein, Menschen damit beleidigen zu wollen, die sich nicht still und leise in die Ecke setzen, um darauf zu warten das ihnen dann doch noch kurz vor dem St.Nimmerleinstag die Gewährung der Menschenrechte versprochen wird ?

Und wie sehr mußt Du dir wünschen das niemand auch nur zufällig erfährt, das Du mit der Situation in der Du leben mußt, eigentlich ganz zufrieden bist ?

Diese Angst vor einem „Fremd-Outing“ durch die öffentliche Sichbarkeit anderer LGBT-Menschen, der in Deinen Augen eine negative Rückwirkung auf Dich zu entfalten scheint, ist nichts weiter als eine Form von Dismorphophobie, einer Körperschemastörung, ausgelöst durch ein nicht abgeschlossenes Coming Out..

Das ist behandelbar :

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Dysmorphophobie

 

Für den Kenner ist diese unfreiwillig pardodistische Mischung aus Hobby-Psychologie und verbaler Aggression wohl bekannt für Leute, die ihre eigenen psychischen Probleme durch Geschrei und Gezeter vertuschen wollen und in dem, was sie da so von sich geben, eigentlich mehr über sich selbst sagen als über den anderen. In der Tat ist es ja oft so, dass, wenn einem das Verhalten oder die Aussagen anderer recht aufregen, das halt mit seinen eigenen Meinungen, Dingen, von denen man sich abgrenzen will bzw. alten Erfahrungen/Wahrnehmungsschlablonen zusammenhängt. Die Pöbler hier wurden wohl in ihrer Vergangenheit gerne mal ziemlich fertig gemacht, salopp gesagt, und haben das a) nicht verdaut bzw. b) vielleicht auch nicht korrekt reflektiert, warum sie gemobbt oder was auch immer wurden, was aber nicht falsch verstanden werden soll, dass die Schuld beim Opfer bei Mobbing liegt. Außerdem sind sie sich wohl so unsicher mit ihrer Sexualität, dass sie alles, was eine andere Meinung dazu oder eine andere Art darstellt, aus Selbstschutz-Reflex unvermittelt aggressiv macht. Das kennen wir aber ja von unseren lieben eigentlich sehr sensiblen homophoben Hetero-Mitgenossen…

Wobei ich es immer mehr verstehen kann, wenn Heteros homosexuelle Menschen nicht ausstehen können oder sie lächerlich finden. Ich denke mir ja mittlerweile auch oft, ich will kaum mehr einen (homosexuellen) Mann so schnell mehr als Bekannten, Kumpel oder sogar Partner, weil was ich da schon erlebt habe, bin ich auch schon homophob geworden irgendwo. Naja, mein Beziehungs(nicht)leben ist aber wieder ein ganz anderes Thema, und es ist billig, aber leider sehr verlockend, in generellen Menschenhass zu verfallen:

Der Außenwelt zu zürnen wäre töricht. Sie kümmert sich nicht darum. [Marc Aurel]

Queer.de: Unsere Meinungsfreiheit ist uns sehr wichtig!

queer.de-schwul-informiert-Das deutsche Portal queer.de wird ja gerne mal als die „schwule Bild-Zeitung“ auf Blogs betitelt und wird dieser Bezeichung auch leider gerecht, was das Niveau der Berichterstattung und der (Stamm-)Leserschaft angeht, schließt man aus den vielen Kommentaren. Will man(n) dort selber auch mal kommentieren, wird einem freundlich mitgeteilt, die Meinungsfreiheit sei dem Team von queer.de sehr wichtig, aber dennoch müsse man Kommentare vorher redaktionell überprüfen. Das ist durchaus verständlich, sollen nicht verschrobene, frustrierte Hobby-Neonazis ihren Müll regelmäßig unter die Artikel setzen.

Leider verkommt diese Redaktion aber auch gerne mal zur Zensur unerwünschter Meinungen. Wurden meine Kommentare (als „Ferrante“), sobald sie zu kritisch oder zu sehr gegen den „schwulen“ Strom waren, regelmäßig unter den Tisch fallen gelassen, durfte hasserfülltem Gepöble (auch gegen mich, „Was willst du hier, du Hetero/du Hetero-Schwuler?“, „Verzieh dich“, „du homophober Klischee-Hetero“ etc. und ärger) freier Lauf gelassen werden, auch wenn es besorgniserrengede (links-)extreme oder fast schon terroristische Züge zeigt. Hier ein paar unfreiwillig komische Kostproben:

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #15 von Yannick


es geht denen nicht um natürliche vorgänge, es geht um deutungshoheit!
Dies durch zu setzen brauchts oft auch hass und indoktrinäre gewalt.

insofern, @wahlversprechen hat da völlig recht, wir haben nicht ein einzig wirklich umfassendes-funktionierendes gesetz gegen hassverbrechen und insbesondere keines gegen hassrede!
Wir waren damit beschäftigt die prozedere für partnerschaftsverträge höher zu stellen als den öffentlichen schutz vor hinterfotzigen denunzianten&lügnern…

Die strategie übrigens die die rechte und religiösen nun anwenden ist eine erprobte, von göbbels in den späten 20zigern des letzten jahrhunderts entwickelte taktik der „konzentration der kräfte“.
Man erkennt, dass man nur mit ständigen wiederholungen an zuvor angetesten und als besonders anfällig erscheinenden orten/städten, mit ein und der selben angriffsebenen, auf dauer resonanz in der schweigenden bevölkerung bekommt.
Wächst da die anzahl der demomitläufer, wächst auch die anzahl der still unterstützenden, damit aber auch die bereitschaft derer, auch mal an solchen umzügen teilnehmen zu wollen.. ein schneeballsystem…

Die taxim-maidan und sonstigen plätze, drücken dieses system ebenso aus: das fokusieren und mobilisieren weniger auf einen platz macht mehr her ,als wenn im land ständig hundert einzeldemos mit dreißig-vierzig leute maximal die herrschenden & ihrer medien zum lachen bringen.

Bezogen auf uns dies eines der gravierenden probleme des lsvd!
Das mag ja dann bundesweit insgesamt 1000 freiwillige auf die strasse bringen und ist ehrenwert gemeint , aber politisch unsinnig und teils sogar kontraproduktiv.
Man schämt sich geradezu, wenn in berlin der bundesweite verband mal gerade 30 leute auf die beine bringt …

Andererseits: die zentralisierungsbestrebung seitens der recchtskoalitionäre zwingt auch uns, zu deren auftritte massen zu mobilisieren.
Das kann man nicht den paar stuttgartern allein überlassen. Da müssen andere organisationslösungen her die ganze zonen mobilisieren können!

Woher nehmen wenn nicht im trüben fischen…
Wohin sind die tausenden schwuppen verschwunden die sonst zu schwulen feiertagen hoch auf den regenbogen geschmückten festwagen von „becks-bier liebt euch alle“ so frei sind, der heteronormierten welt die stolzentblößte brust zu bieten…
Warum seh ich nicht wenigstens eine menge entblößter ärsche die den madonnenbrünftigen -teiggesichtigen familienfreaks entgegen gehalten werden…

Vieleicht wohl, weil zwischen deren vorstellung von familie und derer vieler unserer mit-brüder&schwestern, kein allzugroßer unterschied mehr besteht, es also doch „nur“ ein vermittlungsproblem zu lösen gilt, wie manche hier immer noch annehmen

Manchmal so im stillen denk ich mir: wir sollten wenigstens eine eintrittskarte für csd und schwul-lesbische stadtfeste einführen..; teilnehmen darf nur , wer auch an demos, und an sonstigen aktivitäten bereit war teil zu nehmen.
Ein versuch, „spreu vom weizen zu trennen“.
Die auseinandersetzung was spreu, was weizen, inhaltlich wohl in zukunft notwendig sein wird, um allen hier bewusst zu machen was für uns auf dem spiel steht.

Der „Kampf“, der hier hysterisch und mit skurrilen Freund/Feindbildern inszeniert wird, findet wohl zunächst mal in der Psyche des Schreibers statt – inklusive des Kampfes mit der deutschen Sprache. Wenn Leute, die ich gerne als „Fundi-Schwule“ bezeichne, aber so auftreten, darf man sich nicht wundern, dass Feindbilder wie die der aggressiven und gesellschaftsunterwandernden „Homo-Lobby“ entstehen.

Unfreiwillig komisch sind auch die vielen fanatischen Hobby-Atheisten (wahrscheinlich Opfer von spirituellem Missbrauch) unter den Kommentatoren:

Von Defragmentierung
Aus Berlin
Mitglied seit 19.01.2014
Antwort zu Kommentar #5 von paren57


Religion ist per se pathologisch.
Darüber hinaus gibt es so etwas wie „christliche Gebote“ oder „Gott“ nicht. Weder im soziologischen noch im kulturellen und erst recht nicht im historischen Kontext.
Dies zu relativieren spielt nur den Tätern in die Hände.

Dieser hier drückt sich aber noch harmlos aus, es geht auch noch viel ärger:

In der Psychologie nennt man Leute wohl paranoid, die an ein unsichtbares, allmächtiges Wesen glauben, welches sie ständig beobachtet und nach Gutdünken bestrafen oder belohnen kann.
Klar ist Religion eine Geisteskrankheit. Daran besteht für mich kein Zweifel und es ist mir auch ziemlich egal, ob ich die Gefühle von irgendwem damit verletze. (Harry1972)

 

Oder:

Ich zumindest […] sehe jede Art “Gläubigkeit” als schwere psychische Störung. Wenn Erwachsene Befehle von einem eingebildeten Gott entgegennehmen, damit Zwiesprache halten und ihm huldigen (oder wie bei der römisch-katholischen Sekte rituell Menschenblut trinken und Menschenfleisch essen), dann ist das mMn durchaus tief gestört. (usererer)

Kluge, reflektierte Kommentare werden gerne niedergepöbelt oder anderweitig gehatet, auch, wenn die Schreiber nicht der „richtigen“ politischen Partei angehören. Toleranz/Akzeptanz und Meinungsfreiheit, auf die sich solche Leute gerne berufen, gelten offensichtlich nur für sie. Das ist allerdings typisch für Extremisten, hier wohl in der Form von Linksextremismus, der sich leider des Themas „gleichgeschlechtliche Liebe“ „angenommen“ hat. Wie bei jeder Form von (politischem) Fanatismus geht es hier allerdings unter der Oberfläche nur um das Durchsetzen von bestimmten Ideologien und nicht um Sache, Inhalt oder den Menschen an sich. Somit tun diese linken politischen Kräfte homosexuellen Menschen eigentlich einen Bärendienst an, wenn in der öffentlichen Wahrnehmung diese Partnerpräferenz dann mit derartigen Einstellungen verknüpft wird. Symptomatisch dafür ist, wenn auf queer.de gerne Stimmung für Promiskuität, Boylovertum und Analverkehr gemacht wird, gerne auch auf irgendwelche assligen Parkplätzen, in Spelunken etc. Höhepunkt meiner Meinung nach waren Werbeartikel für „Fickstutentreffs“ und „Fisting für Jugendliche“. Diese Fundi-Homos meinen, die Welt drehe sich nur um sie und ihre Sexualität, die auch das einzige ist, das sie als Person ausmacht, alles und jedes wäre homophobe, heterosexistische Diskriminierung, es gäbe in Deutschland keine Probleme außer ihren, und sie hätten die Deutungshoheit gepachtet. Gerne reden sie auch von „wir“ und „uns“, denn wenn man auf das eigene Geschlecht steht, ist man Mitglied in einem geheimen (Klon-)Club, dessen Mitgliedsausweis, diese hässliche Regebogenflagge, man auch überall herzeigen/schwingen muss, sonst steht man nicht zu seiner Sexualität.

Das sind Wesenszüge, wie sie sonst (Klein-)Kinder oder Teenager an den Tag legen, und in der Tat habe ich ja hier schon mal erwähnt, dass die Menschen, die sich in der Schwulenszene und im -aktivismus gerne lautstark rumtreiben, meist stark traumatisiert oder anderweitig psychisch belastet/labil scheinen (dass man in einer Schwulenbar gerne mal das Geschlecht des Gegenübers nicht feststellen kann, spricht hier meines Erachtens nach schon für sich), was beispielsweise ihre extreme Interpretation von einfach nur abweichenden Meinungen oder einfach von Maskulinität/Integration/Normalität/Konservativität als Angriff erklärt.

Anstatt hysterische Kämpfe um die Homo-Ehe und schrille Paraden zu inszenieren, sollten diese Menschen zuerst einfach mal platt ausgedrückt lernen, mit sich selbst klar zu kommen, und an sich selbst und ihren Minderwertigkeitskomplexen/Depressionen etc arbeiten. Deshalb wurde in den Kommentaren wohl auch an der netten #Mundpropaganda-Kampagne teilweise larmoyant herumgemäkelt, symptomatisch fand ich beispielswiese diese überkandidelte Bloggerin (http://breakingthewaves.net/2013/12/16/queer-ally-for-the-straight-gq/). Das Problem taucht aber bei vielen solchen „Kämpfern“ für Feminismus, Gender-Ideologie etc auf. (Feminismus halte ich mittlerweile pauschal gesagt eh nur mehr für eine Spielwiese von Frauen, die im Grunde genommen mit sich selbst nicht klar kommen und deshalb Männer abwerten und „weiter haben“ wollen. Für Gender können sich wohl eher Leute begeistern, die Probleme mit ihrer eigenen Geschlechtsidentität haben.)

Zum letzteren hier eine erhellende Reportage (http://www.zeit.de/2013/24/genderforschung-kulturelle-unterschiede). Allerdings hat eine kritische Bloggerin dazu (http://watch-salon.blogspot.de/2013/07/schlecht-schlechter-martenstein.html) auch meiner Meinung nach recht, wenn sie über Studien zu Geschlechtsunterschieden schreibt:

[…] Nämlich dass es sich sehr oft um methodisch mangelhafte Studien handelt oder dass korrekte Studien überinterpretiert wurden, um Geschlechterstereotypen zu bedienen.

Das lässt sich leider auch über viele Studien speziell zu homosexuellen Menschen sagen – siehe Richard Isay, beispielsweise. Mittlerweile glaube ich, diesem Thema widmen sich meistens eh nur Teilzeit-Forscher mit dubiosem ideologischem Hintergrund oder zu viel Zeit. A case in point sind Simon LeVay, Dean Hamer oder Wilson/Rahmans „Born Gay“ (2004).

BaWü: Aufklärung oder Gender-Ideologie? (Warum ein homosexueller Blogger die berühmt-berüchtigte Petition unterschrieben hat)

BaWü: Aufklärung oder Gender-Ideologie? (Warum ein homosexueller Blogger die berühmt-berüchtigte Petition unterschrieben hat)

Dieser Blogger fasst gut die Argumente in Worte, warum mir der so umstrittene Bildungsplan(-Entwurf) immer schon dubios erschien, da er sich eher mit Sex-and-Gender-Ideologien (und allem, was dazu gehört) zu befassen schien als einfach einem Abbau von Homophobie. So gewollt und erzwungen gleichgeschlechtliche Beziehungen (und dazu noch Transsexualität, gegen die ich eh so meine Vorbehalte habe) in das Unterrichtsgeschehen einzugliedern, könnte auch nach hinten losgehen.

Ich empfinde das Ganze Getue und den „Kampf“ als hysterisch und überzogen. Lehrpläne/Curricula sind immer nur abstrakte Vorgaben auf geduldigem Papier gedruckt. Was die einzelne Schule/der einzelne Lehrer daraus macht, steht sowieso auf einem ganz anderen Blatt. Schon heute kann man als Lehrer geschickt in Fächern wie Deutsch oder Englisch auch gleichgeschlechtliche Liebe als alltäglich einfließen lassen, und sei es nur bei einer Lektüreauswahl, und kann sich bei protestierenden Eltern usw. auf den Erziehungsauftrag zur Toleranz berufen. (Wobei manche Eltern wegen *allem* protestieren können.) Es kommt auf die Schule, die Schüler, den Lehrer darauf an – aber das ist bei jedem Thema, bei dem es so verschiedene Anschauungen gibt, so. Und die Lehr-/Bildungspläne gehören sicher generell reformiert/entrümpelt. Hier in BaWü entsteht bei einigen sicher nicht zu Unrecht der Eindruck, es solle jetzt nur Homosexualität (und dann auch noch Transsexualität/anderes Sex-and-Gender-Gedöns, aber was genau?) überall hinzugefügt werden.

Effektiver und unkontroverser wäre es wohl, die Lehrerbildung auf solche Thematiken (aber nicht nur Homosexualität) und wie man sie besser behandelt, zu überarbeiten. Die dient ja leider (zumindest in Bayern) gerne mal überhaupt nicht der charakterlichen Bildung der lieben Vorbilder von morgen… Allerdings wird gleichgeschlechtliche Liebe zB in bayrischen Religionsschulbüchern überraschend gut behandelt. Auch im Ethik-Unterricht ist sie definitiv Thema bzw. kann ohne Probleme breiter thematisiert werden.

Eine allgemeine Verbesserung des Schulklimas steht und fällt nicht mit Bildungsplänen zu Homosexualität, sondern mit einer besseren Ausbildung, Supervision, und Förderung besserer Kommunikationskultur zwischen Lehrern und Schülern und dem Kollegium an sich – allerdings nicht durch das Aufdrängen von feministischem PC-Zwang.

Wie sieht es damit aus, dass der Unterricht bzw. auch Lehrerinnen oft tendenziell männer-/jungsfeindlich oder nicht männer/jungsgerecht ausgerichtet sind? Oder das Lehrer oft sehr schlechte Vorbilder für Männlichkeit sind, aber dafür auch ausgebildet werden müssten?

Dieser Bildungsplan erscheint einem zumindest in der Berichterstattung von Queer.de als ein aufgebauschter Sturm im Wasserglas, natürlich auch für die „Gegner“, die ihre Sendungsfanatik irgendwie immer irgendwo auslassen müssen. Siehe vorher Kopftuchthematik an Schulen, Kruzifixe, bla bla bla.

Wir leben leider mehr und mehr in einer Gesellschaft dünnhäutiger/weltfremder Larmoyanz und Hysterie.

Und es ist ein Fakt: Die Schule ist nicht das Elternhaus.

Und mir schwant, dass nach diesem Bildungsplan das Klischeebild der Schwuchtel gerne auch noch im Unterricht zementiert wird, wenn ich mir vorstelle, aus welcher Ecke er so kommt – inklusive vielleicht sogar von den obskuren „Entstehungstheorien“ oder Szene-Ansichten/Gepflogenheiten. Wer als Heterosexueller (aber auch als Homosexueller!) Artikel auf queer.de und so einige der krassen Kommentare dort, die gerne auch mal politisch/anti-moralisch/anti-religiös radikal sind, liest, denkt sich eh, homosexuelle Menschen, insbesondere die Männer, sind allesamt durchgeknallte, zickige und ewig lästernde Schwuchteln. Jetzt mal ganz platt und pauschal gesagt, ich weiß, aber in der Kürze liegt die Würze ;o).